Mittwoch, 12. April 2017

TuS Dahlheim: Weitere Informationen zur Frühlingswanderung des TuS Dahlheim am 23.04.2017

Die Wanderer treffen sich um 09:30 Uhr am „Schwätzje Plätzje“ in der Dorfmitte. Nach einer kurzen Begrüßung bringt uns der Bus zur Fähre nach St. Goarshausen. Es wird zwei Möglichkeiten geben, die Rheinhöhe bei Biebernheim zu erreichen. Einmal zu Fuß über den Treppenweg und zweitens – wenn entsprechende Meldungen bzw Wünsche beim Vorstand eingehen – mit einem für diesen Zweck angemieteten Kleinbus. Um ein Auseinanderdriften der Gruppe zu verhindern, werden wir unterhalb von Biebernheim am ersten Loreleyblick eine Rast einlegen und dort warten, bis alle Gruppenmitglieder eingetroffen sind. Außer der schönen Aussicht wird auch ein Glas Wein die Wartezeit verkürzen.
Auf dem Weg nach Oberwesel bestehen Einkehrmöglichkeiten in der Wandergastätte „Maria Ruh“ (nur Außengastronomie am Kiosk, da Kommunionfeier im Innenbereich), die unterhalb von Urbar, direkt gegenüber der Loreley belegen ist und im „Günderodehaus“ oberhalb von Oberwesel, das für die Fernsehserie „Heimat“ errichtet und dadurch auch bekannt wurde. Natürlich kann man auch die gastronomischen Möglichkeiten in Oberwesel nutzen und dort einkehren. Platzresevierungen waren in den Ausflugslokalen leider nicht möglich, so dass wir uns spätestens um 15:15 Uhr am Anleger der Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft in Oberwesel treffen, um von dort um 15:30 Uhr mit dem Schiff nach St. Goarshausen zu fahren. Hier sind im Restaurant „Rheingold“ ausreichend Plätze für uns reserviert, so dass wir dort die Tanks und Speicher nach der Wanderung wieder auffüllen können.
Die Heimfahrt mit dem Bus ist für 18:00 Uhr vorgesehen.

Montag, 10. April 2017

Erstkommunion in unserer Gemeinde

Die Erstkommunion ist für jedes Kind ein großes Ereignis.
Dieses Jahr empfangen am Sonntag, den 30.04.2017, aus unserer Gemeinde Ihre Erste Heilige Kommunion:

Sophie Schmitt und Paul Wöll.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten!
PS. 27,1


In diesem Sinne wünsche ich von Seiten der Ortsgemeinde allen Kommunionkindern und deren Familien schöne und feierliche Stunden sowie Gottes Segen.

Dennis Maxeiner
Ortsbürgermeister

Osterwünsche


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im Namen der Ortsgemeinde ein gesegnetes Osterfest!


Dennis Maxeiner
Ortsbürgermeister

Fundsache

Entlang des Wirtschaftsweges vom neuen Weg hoch zum alten Sportplatz in der Nähe des Platzes der Forstarbeiter wurde am 08.04.2017 ein Schlüssel mit der Aufschrift „ERREBI Made in Italy“ gefunden. Der Besitzer möge sich bei mir melden (06771-8345).

Dennis Maxeiner, Ortsbürgermeister
 

Zustand L334 Wellmich-Dahlheim: Schreiben an Verkehrsminister Wissing

Auf Nachfrage und Bitte vieler Bürger/innen aus Dahlheim und den Nachbargemeinden veröffentliche ich nachfolgend mein Schreiben vom 27.03.2017 an Verkehrsminister Wissing. Sobald eine Antwort vorliegt, werde ich Sie hierüber informieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn auch von vielen Bürgern der Unmut über den Zustand der L 334 an die betreffenden Stellen geäußert wird.


Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Wissing,

durch das Unwetter vom 29.05.2016 wurde die sich bis dahin ohnehin in einem katastrophalen Zustand befindenden L 334 St. Goarshausen-Wellmich nach Dahlheim an vielen Punkten zerstört, sodass Fahrbahnabschnitte von dem darunter fließenden Bach mitgeschwemmt wurden. Seitdem ist diese wichtige Verbindung der Höhengemeinden im Welterbe Oberes Mittelrheintal mit der B 42 in das Rheintal von Dahlheim aus gesperrt. Der Rhein-Lahn-Zeitung vom 25. März 2017 konnte ich entnehmen, dass nachdem der Abschnitt der L 334 zwischen Wellmich und Abzweig Weyer vor einigen Wochen für den Verkehr freigegeben werden konnte, am Freitag, 31. März, nun auch der Abschnitt vom Abzweig Weyer bis zum Abzweig Prath folgt. Weiterhin heißt es in der Pressemitteilung der Rhein-Lahn-Zeitung, dass eine komplette Erneuerung der vom Unwetter 2016 betroffenen Streckenabschnitte laut LBM aufgrund des zwingend erforderlichen Baurechtsverfahrens und der erforderlichen Beteiligungen voraussichtlich frühestens Mitte 2018 möglich ist.

Ich halte dieses Vorgehen für blamabel. Dies möchte ich Ihnen erläutern. Zuerst muss ich mich vehement darüber beschweren, dass meine Ortsgemeinde als direkt betroffene Gemeinde ihre Informationen über die Presse beziehen muss und nicht unmittelbar vom LBM benachrichtigt wird. Dies ist keine gute Zusammenarbeit zwischen Landesbehörde und Gemeinde!

Gerade in Hinblick auf das “Wirken” an der L334 muss Kritik an der langsamen und unbefriedigenden Ausführung geübt werden - besonders wenn man bedenkt, dass das Unwetter bald ein Jahr vergangen ist. Der ländliche Raum darf so nicht hintenan gestellt und vernachlässigt werden. Hier wünscht sich die Gemeinde mehr Zielstrebigkeit seitens des Landes und des LBM. Im Herbst 2016 wurde noch angekündigt, dass die „Restarbeiten“ an der L334 in den Sommerferien 2017 erfolgen sollen. Nachdem ich mir an diesem Wochenende ein Bild der L334 gemacht habe, muss ich entschieden in Frage stellen, ob die bis dato ausgeführten Arbeiten in irgendeinem Verhältnis zur verlorenen Zeit stehen. Auch kann von Restarbeiten, die noch zu erledigen sind, keine Rede sein. Hier sind noch große Gefahrenstellen, die nicht einmal gesichert wurden. Als Gemeinde sind wir froh, wenn die Straße wieder „zu befahren“ ist, allerdings sehe ich ein erhöhtes Gefahrenpotenzial.

Der Streckenabschnitt war immer wieder Thema von Sanierungsabsichten der Landesregierung, welche jedoch nie verwirklicht wurden. Der Zustand der Straße war stets unbestritten keiner Beschreibung würdig, jedoch war die Frequenz dem Land nicht hoch genug, um in den Streckenabschnitt zu investieren. Nun muss aber etwas geschehen. Setzen Sie als zuständiger Verkehrsminister ein Zeichen und engagieren Sie sich für den ländlichen Raum im infrastrukturschwachen rechtsrheinischen Teil des Welterbes Oberes Mittelrheintal. Auch appelliere ich an Ihre Fürsorgepflicht für die Bevölkerung keine Straßen in einem solch gefährlichen und katastrophalen Zustand zu belassen. Hier soll nicht unerwähnt bleiben, dass täglich der Busverkehr zu unserer Grundschule von den Nachbargemeinden Weyer und Nochern über diesen Streckenabschnitt erfolgt.

Gerne würde ich Sie, Herr Staatsminister, auch vor Ort begrüßen, sodass Sie sich selbst ein Bild machen und wir Möglichkeiten besprechen können.

Ich danke Ihnen vorab für die Behandlung des Anliegens meiner Ortsgemeinde sowie der ganzen Region und würde mich über eine entsprechende Antwort sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Dennis Maxeiner
Ortsbürgermeister Dahlheim